Intel stellte heute eine auf Silizium-Technik bestehende optische Datenübertragungstechnik vor, die 50 Gigabit pro Sekunde übertragen können soll. Da diese Technik verhältnismäßig günstig und zudem skalierbar sei, könne sie auf lange Sicht die optische Datenübertragung auch für Consumer-Geräte interessant machen und nach und nach die elektrischen Kabelverbindungen ersetzen, so Intel. Die Vorteile des „Fiber Link“: Hohe Datenraten, große Reichweite, leichte Kabel.
So funktioniert’s
Das Herzstück des Demo-Systems bilden vier auf den Transmitter-Chip integrierte Hybrid-Silizium-Laser mit Indium-Phosphid-Photonenquelle. Indium-Phosphid dient hier nur als Lichtquelle, die Wellenlänge des erzeugten Lichts kann durch Bearbeitung des Siliziums anhand „einfacher“ lithografischer Prozesse gesteuert werden. Die vier Laser erzeugen Licht unterschiedlicher Wellenlänge (1.290, 1.210, 1.330 und 1.350 nm), auf die Daten mit jeweils 12,5 GBit/s moduliert werden. Die einzelnen Farben werden dann durch einen optischen Multiplexer zusammengefasst und auf den Lichtwellenleiter geschickt. Der Empfänger trennt die Farben des ankommenden Laserlichts wieder und setzt die optischen Informationen durch Photodetektoren wieder in elektrische Signale um. Derzeit findet auf einer Glasfaser nur Simplex-Datenübertragung statt, die Daten werden nur in eine Richtung übertragen.
Dr. Mario Paniccia: Intels "Silicon Photonics Guru" zeigt den neuen Transmitter-Chip.
Ein Terabit pro Sekunde
Dr. Mario Paniccia, Director Intel Photonics Technology Lab, erklärte in einer Telefonkonferenz, die Integration aller Komponenten sei das eigentlich Bemerkenswerte bei der heutigen Ankündigung. Der Demo-Aufbau sei skalierbar, in Kürze sollen durch Erhöhung der Modulations-Datenrate und der Wellenlängen-Anzahl Datenraten bis zu einen Terabit pro Sekunde und mehr möglich sein.
Laut Paniccia habe Intel über die 50GBit/s-Verbindung des Demo-Systems kontinuierlich Daten für mehr als einen Tag übertragen und keinen einzigen Bitfehler feststellen können. Dennoch gab er zu verstehen, dass noch viele Optimierungsarbeiten und Zuverlässigkeitstests anstünden. Er sehe jedoch keine unüberwindlichen Probleme, die Technik könne in drei bis fünf Jahren aus dem Laborstatus hinauswachsen und „echte“ Produkte auf den Markt kommen – zunächst im Server-Markt, doch nach und nach auch im PC-, Home-Entertainment-und im Smartphone und Tablet-Bereich. Die neue Technik konkurriere nicht mit der von Intel für dieses Jahr angekündigten LightPeak-Technik, die 10 GBit/s liefert. LightPeak sei nur der Anfang, Produkte auf Basis der heute vorgestellten Technik die logische Fortsetzung.
Artikel vom 27.07.2010
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mit hervoragenden erfindungen
mit hervoragenden erfindungen auf diesem gebiet werden wir seit jahren überrascht blos in der praxis taucht davon nix auf in unserem hochendwickelten land haben sies ja noch nichtma geschafft alle gebiete an dsl anzubinden
mir wär lieber wenn se nicht immer schneller und schneller werden sondern mal die reichweiten erhöhen um preiswert die weissen flecken loszuwerden^^
flächendeckendes freies W-LAN
flächendeckendes freies W-LAN für alle!!!
HELDEN KOMMEN UND GEHEN, ABER EIN KÖNIG REGIERT FÜR IMMER
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Jo, Nessy da hast Du Recht.
Jo, Nessy da hast Du Recht. Ich würde gerne eine 16000-er Leitung nehmen und auch gerne bezahlen. Aber bei zu Hause gibt es nur 1500.